Verfasst von: Caminopilger | 27. Mai 2013

„Ich bin dann mal weg – Volume 5“

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Die Maskerade steht!
Das gegerbte Rinderleder sitzt formvollendet auf dem Kopf und ein erneut grenzwertiger Pilgerbart schmückt mein Gesicht. Ich sitze im Flieger nach … Bavaria.
Man könnte ja glatt glauben, dass es mich in diesem Jahr über die Alpen nach Santiago de Compostela führt. Dazu fehlt mir in der jetzigen Lebensphase leider ein wenig die Zeit. Mache lediglich einen Zwischenstopp auf dem Flughafen der Champions-League-Sieger um von dort in das richtige Luftgefährt gen Lissabon zu steigen.
Bemühe mich auch auf meinem fünften Jakobsweg wieder ein wenig live und in Farbe vom Camino zu berichten und lade herzlich dazu ein, mich in den nächsten 3 1/2 Wochen dabei virtuell zu begleiten.
Ganz ohne Twitter und Frazzebook versteht sich…. .
In diesem Sinne
Bon Camino 2013
Der Caminopilger

aktualisiert um 09:55 Uhr:
In München gelandet, grau, kein Champions-League-Wetter, eher Nordseeklima, heftige Winde und Dauerregen. Muss an den Mitreisenden aus Düsseldorf denken der am Flughafen in Düsseldorf folgendes zum Besten gab:
„Habe heute Morgen in den Nachrichten gehört, dass es 16 Grad werden soll…. . Da ist mir vor Schreck der Glühwein aus der Hand gefallen!!!“

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Verfasst von: Caminopilger | 18. Januar 2013

Camino Portugués

….demnächst in diesem Theater:

615,6 km unterwegs als Fußpilger von Lissabon nach Santiago de Compostela

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Starting from 27th may 2013 * Lisboa

Verfasst von: Caminopilger | 13. Juni 2012

Pilger on Tour

13. Juni 2012 Flughafen Dortmund. 1 Tag nach dem Camino. Abflug nach Gdansk. Abflug zur Fußball-EM. Zu wem soll ich morgen beim Spiel Irland – Spanien eigentlich halten. Liebe die Iren und die Spanier. Das wird schwierig….
DC

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Verfasst von: Caminopilger | 11. Juni 2012

Pilgerfinish an der Costa da Morte

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Es ist vollbracht. Die allerletzte Etappe meines Caminos 2012 von Muxia nach Finisterre ( galicisch Fisterra) liegt hinter mir und hat auf 30 Kilometern einen bunten Mix aus Camino Primitivo und Camino Norte/Costa beschert.
Hatte mir heute den Wecker auf 07:00 Uhr gestellt um möglichst schnell die mir bis dato unbekannte Wandergröße in Angriff zu nehmen. Ein Blick aus dem Fenster hatte allerdings zur Folge, dass ich im erstaunlich bequemen galicischen Bette liegen blieb. Draußen regnete es nordspanische Katzen und Hunde. Sollte meine letzte Etappe sprichwörtlich ins Wasser fallen? Nein, nicht solch ein Abschied vom Camino! Irgendwie steckt im Kern doch so etwas wie Pilgerehre und die trieb mich gegen 8:00 Uhr in Plastik verhüllt raus in das Unwetter. Nachdem mir das Wasser bereits 30 Minuten später in den Schuhen stand, wurde das Wetter von Minute zu Minute besser und belohnte mich im Laufe des Tages immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf die Küste. Um 15:00 Uhr hatte ich dann die Pilgerherberge in Finisterre relativ entspannt und frohgelaunt erreicht. Ermüdend war für mich dann nach dem Duschen der traditionelle Gang zum Kap Finisterre (Entfernung zum Ortszentrum 3,5 km einfache Strecke). Nachdem ich das ganze Prozedere am Kap (Ablegen/Verbrennen von Pilgerutensilien, Warten auf den Sonnenuntergang in den Klippen) bereits auf meinen vorangegangen Caminos kennenlernen durfte blieb ich heute lediglich eine Stunde dort oben und schlappte danach wieder den Berg herunter. Bin in letzter Instanz nun aber auch froh, den Camino 2012 damit beendigt zu haben. Besonders glücklich bin ich dabei über den Umstand, dieses Mal nicht all zu angeschlagen die Heimreise antreten zu dürfen.
Zum Abschluss gilt an dieser Stelle erneut ein Dankeschön an all diejenigen die meinen Weg, wie auch immer, ein Stück weit verfolgt haben.
Euch allen da draußen rufe ich ein leises „Gracias“ und „Adios“ zu. Vielleicht bis zum nächsten Mal, auf dem Camino de Santiago!
11. Juni 2012
Der Caminopilger
Ultreia!

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Verfasst von: Caminopilger | 10. Juni 2012

Get on your boots to Finisterre

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Zweieinhalb Tage Erholung in Santiago dC bzw. Muxia und es juckt schon wieder in den Füßen. Caminopilger sind eben so ein bisschen verrückt, wie die Groundhopper im Fußball. Diese bereisen den Globus um möglichst viele Fußballstadien zu betreten. Caminopilger die den Jakobswege-Virus aufgeschnappt haben, möchten nach dem Camino Frances zum Einstieg möglichst auch die anderen Jakobswege begehen. Die Strecke Santiago de Compostela – Finisterre bin ich ja bereits im Jahr 2009 gemeinsam mit Carsten und Jesus gelaufen. Muxia – Finisterre hingegen bedeutet Pilgerneuland für mich. Lange Rede, kurzer Sinn … am Tag vor meinem Rückflug nach Deutschland pack ich die Jakobsmuschel wieder aus und kehre zurück auf den Pfad der Tugend. Weiß noch gar nicht so recht, ob der Weg überhaupt ausreichend beschildert ist, aber für die 29 Kilometer entlang der galicischen Küste sollten die Kräfte und die Augen noch reichen. Muxia ist zwar sehr schön, doch ich habe erhebliche Probleme die Zeit bis zum Nachmittagsspiel der EM um 18:00 Uhr herumzubekommen. Vor lauter Elend habe ich heute bestimmt schon 8 km für das morgige Pilger-Comeback „trainiert“. Wobei das Kap der guten Hoffnung in Muxia es ausdrücklich wert ist, zwei Mal am Tag bereist zu werden.
Bevor dieser Blog für Jahre (?!?) wieder unberührt bleibt melde ich mich morgen Nachmittag hoffentlich noch einmal aus Finisterre.
Viva Espania (gleich gegen Italien!) aus Muxia/Galicien
DC
Die Bilder der zweiten Tageshälfte vom 10.06.2012:
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