Verfasst von: Caminopilger | 5. Mai 2009

Camino-Bärte

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Jawohl ja, der Bart, soweit MANN bei dieser „Dichte“ überhaupt davon sprechen darf, sprießt wieder und ich ernte damit in den kommenden Wochen sicherlich wenige Komplimente stoße mitunter sogar mit diesem Gesichtsschmuck auf grobes Unverständnis.

Dennoch bleibt der gute Rasierschaum bis Mitte Juni in der Dose. Abzuwarten gilt, inwieweit die Schmetterlinge auf den Wegen sich durch meinen Anblick verjagen lassen.

„Lass se doch reden“ würde Wolfgang Niedecken, Vorstadt-Dylan aus der Kölner Südstadt, mir sicherlich auf dem Jakobsweg zurufen wollen.

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Verfasst von: Caminopilger | 4. Mai 2009

Das Dreigestirn in der Bildmitte

Bei der Auswahl der Bilder vom letztjährigen Camino ist uns aufgefallen, dass wir insgesamt mehr als 1.000 Fotos geschossen haben. Leider Gottes haben wir häufig jeden Hügel, jedes Haus und jeden Grashalm abgelichtet und dabei die Menschen glattweg übersehen. So hielten wir beispielsweise nur wenige Momente mit uns Dreien in der Mitte digital fest.
Die Bilder in unseren Köpfen sind allerdings allgegenwärtig und die kann man uns auch nicht mehr so schnell nehmen.

wir-und-das-pilgersymbol

Verfasst von: Caminopilger | 2. Mai 2009

Where the streets have no name

Hier der fotografische Beweis, dass nicht alle Wege auf dem Camino als uneingeschränkt idyllisch zu bezeichnen sind.
Die Anzahl der Kilometer entlang der spanischen Hauptverkehrsstraßen ist glücklicherweise überschaubar. Orts- und Straßennamen sind beim täglichen Pilgern sowieso Schall und Rauch. Die Orientierung erfolgt anhand der allgegenwärtigen Jakobsmuschel als Symbol für den Pilgerweg. Daneben helfen gelbe Pfeile auf den Straßen, Felsbrocken und Holzschildern. Der Jakobspilger an sich lebt von Tag zu Tag und kann sich häufig am nächsten Tag nicht mehr an den Ort erinnern in dem er „gestern“ übernachtet hat.

Der Weg ist das Ziel.

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Verfasst von: Caminopilger | 1. Mai 2009

Jesus & me in Violett

Bevor dieser Blog zum Familienalbum mutiert lade ich schnell noch ein Foto von Stephan und mir aus dem letzten Jahr hoch.

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Überlege derzeit noch inwieweit ich die nämlichen textilen Erzeugnisse vor dem Abflug nach Santiago in den Deuter Rucksack packe.

Irgendwie ideenlos, farblos, soweit die Farben der Kleider in „all den Jahren“ die gleichen sind.
Könnte ja mein blaues Odlo-Funktionshemd und die Jeanshose von Jesus doch einfärben lassen.

Das Ergebnis würde nach meinem violetten Geschmacksmuster zu urteilen, dann ungefähr so aussehen ….

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Verfasst von: Caminopilger | 1. Mai 2009

Liebe heißt Sehnsucht

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Unser Haus ist über Nacht verzaubert worden. Kein Zweifel! Der Mai ist gekommen und die Nacht der Liebenden hat Spuren an unserer Hauswand hinterlassen.

Ein Herz namens „Liebe heißt Sehnsucht“ und eine geschmückte Birkenspitze sind die Boten der Leidenschaft.

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Um jeden „Zweifel“ 😉 in aller Deutlichkeit auszuräumen sei an dieser Stelle gesagt, dass diese Gaben nicht den älteren Erwachsenen unseres Haushaltes gewidmet sind.
Ein wunderbarer Brauch, der in diesem Jahr meiner Tochter Nina und meinem Sohn Tobias so sehr schöne Gefühle vermittelt.

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Die „Kleinen“ sehen heute nicht mehr ganz so wie auf dem Strand-Foto aus.
Die zum Ausdruck kommende unbeschwerte Freude aus Kindertagen hat mich veranlasst dieses Bild auszuwählen.

Liebe heißt Sehnsucht, dieses Motto gilt auch für uns Caminopilger.
Wer einmal den Duft des Jakobsweges eingeatmet hat, kann den Camino nicht mehr aus seinen Gedankengängen verbannen.

Es ist wie ES IST. Magnifizierend!

regenbogen2

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