Streiche Mombuey und setze dafür Rionegro del Puente. Um 14:00 Uhr fiel der Stift. Wieder kein Schatten. 8 Stunden und 28 Kilometer lang geschwitzt, da konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und verlegte das Etappenziel kurzerhand um 8 km nach hinten. Um nicht schon wieder, siestabedingt, stundenlang auf das Essen zu warten, bin ich gleich aus der Dusche der zentral gelegenen Herberge ins gegenüberliegende Restaurante „Asociación Gastronómica Me gusta comer“ gehüpft
und werde verwöhnt wie ein Pilgerkönig. Für 10€ blind das Menue del dia bestellt
und nichts bereut! Bin der einzige Gast und werde von Köchin und Chef super bewirtet. Als Vorspeise eine galicische Thunfischpaste,
anschließend galicische Wirsingsuppe mit weißen Bohnen
und dazu ein Estrella Galicia. Bin ganz gespannt auf den Hauptgang. Ich bitte bei diesem Gaumenschmaus zu entschuldigen, dass ich nach langer Zeit mal wieder ein paar Bilder von meinem Schlemmeressen hochlade… .
Zum Hauptgang gab es dann einen exotischen Salat mit tropischen Früchten und 2 wunderbar gewürzten Schmetterlingsteaks.
Mandeleis und Tiramisu zum Nachtisch
begleitet von einem Espresso und einem Orujo (Orujo de Galicia ist ein Schnaps mit großem Charakter sowie intensivem, delikatem und harmonischem Aroma, der tief in der galicischen Kultur und Folklore verwurzelt ist)
sorgten für ein perfektes Finish. Jetzt kann von mir aus die Siesta beginnen. Denn Sie haben es sich Meer als verdient. Bin ich müde …. .Hombre, das Leben als Pilger kann schon anstrengend sein.
Die übrigen Fotos des Tages aus Rionegro del Puente:






































































































